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21.02.2012

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Wir zahlen weiter und Athen kassiert

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Die Enteignung des deutschen Volkes geht auf vollen Touren weiter. Weil Griechenland zum wiederholten Male kurz vor dem selbstverschuldeten Bankrott stand, müssen die anderen EU-Länder, allen voran wir Deutschen, wieder tief in die Tasche greifen. Während der IWF noch zögert, weitere Zahlungen zu leisten, gewährten die EU-Finanzminister den hochverschuldeten Hellenen nun weitere 130 Milliarden Euro Genesungswünsche. Ziel dieses Umverteilungswahnsinns ist es, den Schuldenstand der Griechen bis 2020 auf 120 Prozent der Wirtschaftskraft zu senken. Ein Dauerpatient bleibt Griechenland also – gleichgültig wie die Entschuldungsmaßnahmen vorankommen – ohnehin.  

Darüber hinaus werden die Preise für die Kredithilfen reduziert,
wohlwissend, daß das Geld über den Jordan geht und nie wieder zurückgezahlt werden wird. Ferner werden mögliche Gewinne der Notenbanken aus Griechenland-Anleihen direkt an Griechenland überwiesen. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) schüttet weiter massenhaft Geld an Griechenland aus. Die Maßnahmen werden selbst laut Aussage der EU-Finanzminister nicht zu einer Sanierung der griechischen Finanzen ausreichen, lediglich zu einer mittelfristigen Verzögerung des unausweichlichen Debakels.

Mit realitätsfern optimistischen Prognosen wird nun von einer wachsenden griechischen Wirtschaft gesprochen, um die gebeutelten europäischen Steuerzahler im Glauben zu lassen, daß die Transferunion kein Dauerzustand sei.

Experten schlagen mittlerweile Alarm, weil die derzeit praktizierte Rotstiftpolitik mit sinkenden Löhnen, Renten und Sozialabgaben letztlich zu weiteren Schulden führen wird, da der Wirtschaft somit jegliches Revitalisierungspotential genommen werde. Die Erhöhung vieler Steuerarten tut ihr Übriges dazu. Von einer hohen Anfälligkeit des Entschuldungsprogramms ist die Rede.   

Griechenland will mit einem Gesetz die privaten Gläubiger dazu zwingen, ihre Anleihen mit wesentlichen Verlusten zurückzugeben und somit einen Schuldenverzicht einfordern. Da die Zusage des IWF noch nicht geklärt ist, aber als sicher gilt, daß er nicht bereit sein wird, wieder ein Drittel des Gesamtvolumens des Hilfspakets zu übernehmen, droht den europäischen Geberländern ein noch größerer Batzen als bisher angenommen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zum Rettungspaket wörtlich: „Wir haben eine Entscheidung getroffen, die wir gut verantworten können.“ Eine Verhöhnung der Millionen deutschen Steuerzahler, die nie gefragt wurden, ob sie bereit sind, ihr hart erarbeitetes Geld auf Nimmerwiedersehen verschwenderischen Griechen in den Rachen zu werfen.

Aus den Reihen der SPD wird verlautbart, daß mehr aus den deutschen Steuerzahlern kurz vor den Landtagswahlen im Saarland und in Schleswig-Holstein nicht herauszuholen sei. Die Einigung bringe laut SPD-Haushaltspolitiker Carsten Schneider sehr hohe Risiken für den deutschen Steuerzahler mit sich – dennoch will seine Fraktion diesem Wahnsinn zustimmen.

Der Chef-Volkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer bezweifelt weiterhin, daß die Hilfszahlungen in dieser Form ausreichen, um Griechenland zu gesunden. Auch andere Analysten prognostizieren, daß die Griechen trotz weiterer Hilfszahlungen dauerhaft am Tropf des europäischen Steuerzahlers hängen werden.

Die deutsche Geduld sollte langsam ein Ende haben, wollen wir nicht der nächste Patient sein, der auf finanzielle Dauerhilfe angewiesen ist. Raus aus der EU heißt gleichzeitig auch: Raus aus dem Umverteilungswahnsinn zugunsten von Pleitestaaten und Zocker-Banken!

Ronny Zasowk


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Quelle: http://www.npd-in-rlp.de/
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